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Drucken, scannen und kopieren in Schwarz-Weiß mit 32 Seiten pro Minute, automatischem Duplex und 250-Blatt-Kassette. Für den Toner gibt es laut Brother eine XL-Variante mit 3.000 Seiten.
Stand: September 2026. Daten laut Hersteller- bzw. Händlerangaben; Druckgeschwindigkeit nach ISO/Herstellerangabe für A4 einseitig; Tonerreichweite laut Hersteller (ISO/IEC 19752 bzw. 19798); Papierfach = Standardkassette ohne manuelle Zufuhr; Brother MFC-L2835DW laut britischem Brother-Datenblatt; „–“ = keine Angabe. Aktuelle Preise findest du beim jeweiligen Angebot.
So entsteht der Vergleichs-Score
Datenauswertung, kein Praxistest: Jedes Modell erhält je Kriterium eine Note von 1 bis 10 auf Basis der Hersteller- und Händlerangaben sowie unserer Auswertung von Kundenrezensionen. Der Score ist der gewichtete Mittelwert. Fehlt eine Angabe, zählt dort ein unterdurchschnittlicher Wert (unteres Viertel der übrigen Modelle) – Datenlücken bringen also keinen Vorteil. „Höchster Score“ vergeben wir nur bei mindestens 80 % Datenabdeckung.
Höchster Score heißt: das stärkste Datenblatt in diesem Vergleich. Unsere Empfehlung ist das Modell, das wir den meisten Käuferinnen und Käufern raten – dabei zählen neben den Daten auch Alltagstauglichkeit, Verbreitung, Zubehör- und Akku-System sowie Käufererfahrungen. Beides kann zusammenfallen, muss es aber nicht.
20 %DrucktempoSeiten pro Minute in Schwarz-Weiß laut Hersteller
15 %DuplexdruckAutomatischer oder manueller Duplex
Ein Laserdrucker ist die richtige Wahl, wenn du vor allem Text druckst – Briefe, Formulare, Schulunterlagen oder Rechnungen. Anders als Tintenstrahler trocknet er auch nach Wochen Pause nicht ein, und die Seiten sind sofort wischfest. Für die meisten Haushalte reicht ein Schwarz-Weiß-Laser mit WLAN und automatischem Duplexdruck; wer auch scannen will, nimmt ein Multifunktionsgerät. Farblaser lohnen sich vor allem, wenn regelmäßig Grafiken oder Präsentationen anfallen. Hier erfährst du, worauf es beim Kauf ankommt.
01Die beliebtesten Laserdrucker bei Amazon
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Ein Laserdrucker überträgt Tonerpulver mithilfe einer elektrisch geladenen Trommel auf das Papier und schmilzt es mit Hitze ein. Daraus ergeben sich typische Stärken: gestochen scharfer Text, wischfeste Ausdrucke, hohes Tempo und keine eingetrockneten Patronen. Ein Toner reicht je nach Modell für rund 1.000 bis 3.000 Seiten.
Für Fotos ist ein Laserdrucker dagegen nicht gemacht. Wer regelmäßig Urlaubsbilder auf Fotopapier drucken will, ist mit einem Tintenstrahler besser bedient. Für alle, die selten, aber zuverlässig drucken müssen, ist der Laser die entspanntere Lösung.
03Kaufkriterien: Darauf solltest du beim Laserdrucker achten
Schwarz-Weiß oder Farbe?
Monolaser (Schwarz-Weiß) sind kleiner, leichter und brauchen nur einen Toner. Farblaser arbeiten mit vier Tonern – Schwarz, Cyan, Magenta, Gelb – und sind entsprechend größer: Das HP Color LaserJet Pro MFP 3302sdwg wiegt laut HP rund 17 kg, der Brother HL-L2400DWE dagegen 7,1 kg. Überlege ehrlich, wie oft du wirklich Farbe brauchst. Für Schulpräsentationen einmal im Monat reicht oft der Copyshop oder der vorhandene Tintenstrahler.
Reiner Drucker oder Multifunktionsgerät?
Ein Multifunktionsgerät (oft „MFP“ oder „3-in-1“) kann zusätzlich scannen und kopieren, manche auch faxen. Das ist praktisch für Verträge, Belege oder Ausweiskopien. Achte darauf, ob nur ein Vorlagenglas vorhanden ist – dann legst du jede Seite einzeln auf – oder ein automatischer Vorlageneinzug (ADF). Der Brother MFC-L2835DW zieht laut Hersteller bis zu 50 Blatt automatisch ein; der DCP-L2620DW hat nur ein Vorlagenglas.
Wie schnell soll er drucken?
Die angegebenen Seiten pro Minute beziehen sich auf einseitigen A4-Druck nach Norm. Im Alltag zählt oft mehr, wie schnell die erste Seite aus dem Gerät kommt: Brother nennt für die aktuellen Monolaser 8,5 Sekunden, HP für den LaserJet M234dw 7 Sekunden. Für Zuhause reichen 20 bis 30 Seiten pro Minute völlig. Beachte beim Farblaser die Farbgeschwindigkeit: Das HP Color Laser MFP 178nwg druckt laut HP schwarz-weiß bis zu 18, in Farbe aber nur bis zu 4 Seiten pro Minute.
Automatischer Duplexdruck
Mit automatischem Duplex druckt das Gerät beidseitig, ohne dass du Papier umdrehen musst. Das spart Papier und Zeit. Günstige Modelle wie der HP LaserJet M110w beherrschen keinen Duplexdruck, der Pantum BP2300W und der HP Color Laser 178nwg nur manuell mit Treiberhilfe. Wer regelmäßig mehrseitige Dokumente druckt, sollte auf automatischen Duplex achten.
Papierkassette und Monatsvolumen
Kleine Drucker haben oft nur ein offenes Zufuhrfach mit 150 Blatt. Eine geschlossene Kassette mit 250 Blatt, wie bei den Brother-Modellen, schützt das Papier vor Staub und muss seltener nachgefüllt werden. Das empfohlene monatliche Druckvolumen zeigt, wofür ein Gerät gedacht ist: HP nennt für den M110w 100 bis 1.000 Seiten, Brother für den HL-L2400DWE bis zu 2.500 Seiten. Druckst du dauerhaft mehr, altern Trommel und Mechanik schneller.
Anschlüsse: WLAN, LAN, USB
WLAN ist heute Standard, damit du vom Laptop und Smartphone drucken kannst. Dualband-WLAN (2,4 und 5 GHz) ist ein Vorteil, wenn dein Router viel beschäftigt ist. Ein LAN-Anschluss bringt die stabilste Verbindung, wenn der Drucker neben dem Router steht – im Vergleich haben ihn etwa der HP LaserJet M234dw, das Brother MFC-L2835DW und beide HP-Farblaser. Bei schwachem WLAN im Arbeitszimmer hilft ein WLAN-Repeater.
Toner: Reichweite, XL-Kartuschen und Trommel
Achte auf die Reichweite der Original-Toner und darauf, ob es eine XL-Variante gibt. Brother nennt für den TN-2510 1.200 Seiten und für den TN-2510XL 3.000 Seiten, HP für den 135X etwa 2.400 Seiten. Der mitgelieferte Starter-Toner ist meist kleiner: Beim HL-L2400DWE reicht er laut Brother für 700 Seiten. Bei Brother sind Trommel und Toner getrennt, die Trommel hält laut Hersteller 15.000 Seiten. Das senkt die Kosten pro Seite, weil du nur den Toner tauschst.
Abo-Modelle und Fremdtoner
Das „E“ in Modellnamen wie HL-L2400DWE steht bei Brother für Geräte, die mit dem Toner-Abo EcoPro beworben werden. Das Abo ist freiwillig – du kannst auch normale Toner kaufen. Rechne vor einem Abo nach, ob deine tatsächliche Seitenzahl zum Tarif passt. HP kennzeichnet einige Geräte als „Drucker mit dynamischer Sicherheitsfunktion“. Solche Drucker können laut HP Kartuschen ohne originalen HP-Chip zurückweisen – wer günstige kompatible Toner nutzen will, sollte das vorher prüfen.
Das spricht dafür
Trocknet auch nach langer Pause nicht ein
Scharfer, sofort wischfester Text
Niedrige Kosten pro Seite bei S/W
Schnell, auch bei vielen Seiten
Das spricht dagegen
Für Fotos kaum geeignet
Farblaser sind groß und schwer
Starter-Toner oft nur halb gefüllt
Erzeugt Wärme und Feinstaub beim Druck
Bedienung, Display und Leisemodus
Kleine Drucker wie der HP LaserJet M110w kommen laut HP mit drei LEDs und drei Tasten aus – eingerichtet wird per App. Multifunktionsgeräte haben meist ein Display: Brother setzt beim DCP-L2620DW und MFC-L2835DW auf ein zweizeiliges LCD, HP beim Color LaserJet Pro MFP 3302sdwg auf einen 4,3-Zoll-Touchscreen. Ein Display erleichtert Kopieren und Scannen direkt am Gerät. Steht der Drucker im Wohnbereich, ist ein Leisemodus angenehm: Brother nennt für den HL-L2400DWE 49 dB beim Drucken und 44 dB im Leisemodus.
Garantie und Energieverbrauch
HP gibt auf die meisten Geräte im Vergleich ein Jahr Herstellergarantie, beim Color LaserJet Pro MFP 3302sdwg verlängert sie sich laut HP nach Registrierung auf drei Jahre. Im Bereitschaftsmodus brauchen aktuelle Laserdrucker wenig Strom; beim Drucken heizt die Fixiereinheit dagegen kurz mit mehreren Hundert Watt. Ein Richtwert ist der TEC-Wert für den typischen Wochenverbrauch: Brother nennt 0,34 kWh pro Woche für den HL-L2400DWE und 0,39 kWh für den DCP-L2620DW.
04Laserdrucker-Typen im Überblick
Typ
Funktionen
Geeignet für
Beispiel im Vergleich
S/W-Drucker
Drucken
Text, Formulare, wenig Platz
HP LaserJet M110w, Brother HL-L2400DWE
S/W-Multifunktion
Drucken, Scannen, Kopieren
Homeoffice, Familie
Brother DCP-L2620DW, HP LaserJet M234dw
S/W-Multifunktion mit ADF und Fax
zusätzlich Vorlageneinzug, Fax
kleines Büro, viele Unterlagen
Brother MFC-L2835DW
Farblaser-Multifunktion
Farbdruck, Scannen, Kopieren
Präsentationen, Grafiken
HP Color LaserJet Pro MFP 3302sdwg
05Aufstellen, Betrieb und Gesundheit
Laserdrucker geben beim Drucken Wärme und feine Partikel ab. Das Umweltbundesamt rät, Drucker in gut belüfteten Räumen aufzustellen und bei viel Druckarbeit nicht direkt neben dem Schreibtisch zu platzieren. Lüfte nach größeren Druckaufträgen kurz. Geräte mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ müssen strenge Emissionsgrenzwerte einhalten – ein Blick ins Datenblatt lohnt sich.
Plane genug Platz ein: Nach oben braucht ein Multifunktionsgerät Raum, um den Scannerdeckel zu öffnen, nach vorn für die Papierkassette. Wer im Homeoffice viel Zeit am Schreibtisch verbringt, sollte den Drucker so stellen, dass er ohne Verrenkung erreichbar ist – genauso wichtig wie ein guter ergonomischer Bürostuhl.
Tonerpulver nicht einatmen und nicht mit dem Staubsauger aufsaugen – feines Pulver kann durch normale Filter dringen. Verschütteten Toner mit einem feuchten, kalten Tuch aufnehmen. Leere Kartuschen nicht ins Feuer werfen; viele Hersteller bieten kostenlose Rücknahme an.
06Pflege und Tipps für den Alltag
Papier richtig lagern: Feuchtes Papier wellt sich in der Fixiereinheit und verursacht Staus. Lagere es trocken und in der Verpackung.
Toner schütteln: Werden Ausdrucke blass, nimm die Kartusche heraus und schwenke sie vorsichtig hin und her, um das Pulver zu verteilen.
Coronadraht reinigen: Bei Brother-Trommeln sorgt ein kleiner Schieber für saubere Ladung. Streifen auf dem Papier verschwinden oft nach einigen Hin-und-her-Bewegungen.
Sparmodus nutzen: Für Entwürfe spart der Tonersparmodus Pulver. Brother bietet zudem einen Leisemodus, der das Tempo reduziert.
Firmware aktualisieren: Netzwerkdrucker sollten Updates erhalten – sie schließen Sicherheitslücken.
07Häufige Fehler beim Kauf
Nur auf den Gerätepreis achten
Ein sehr günstiger Drucker mit kleinem Starter-Toner und teuren Ersatzkartuschen kann über die Jahre mehr kosten als ein solides Gerät mit XL-Toner.
Farblaser für gelegentliche Farbe
Ein Farblaser braucht vier Toner und viel Platz. Wenn du nur ab und zu eine farbige Seite brauchst, ist ein S/W-Laser plus gelegentlicher Copyshop meist günstiger.
Duplex vergessen
Manueller Duplex klingt harmlos, ist bei mehrseitigen Dokumenten aber lästig. Wer regelmäßig beidseitig druckt, sollte auf automatischen Duplex achten.
Einzug für mehrseitige Scans fehlt
Wer Steuerunterlagen oder Verträge digitalisieren will, verzweifelt am Vorlagenglas. Ein ADF lohnt sich schon ab wenigen Stapeln im Jahr.
Häufige Fragen
Lohnt sich ein Laserdrucker für zu Hause?
Ja, wenn du vor allem Text druckst und das unregelmäßig. Laserdrucker trocknen nicht ein, drucken schnell und haben bei Schwarz-Weiß niedrige Seitenkosten. Für Fotodruck ist ein Tintenstrahler besser geeignet. Ein kompakter S/W-Laser mit WLAN reicht für die meisten Haushalte völlig aus.
Wie lange hält ein Toner?
Das hängt von Kartusche und Deckung ab. Hersteller geben die Reichweite nach ISO-Norm an, meist für 5 Prozent Deckung pro Seite. Brother nennt für den TN-2510 1.200 Seiten und für die XL-Variante 3.000 Seiten. Der mitgelieferte Starter-Toner ist häufig kleiner. Ungeöffnet ist Toner lange lagerfähig.
Kann ein Laserdrucker eintrocknen?
Nein, Toner ist ein trockenes Pulver und kann nicht eintrocknen. Deshalb eignen sich Laserdrucker gut für Haushalte, die nur selten drucken. Nach sehr langer Standzeit kann der Toner verklumpen – vorsichtiges Schwenken der Kartusche verteilt das Pulver wieder.
Ist ein Laserdrucker gesundheitsschädlich?
Beim Drucken entstehen Wärme, Ozon und feine Partikel. Bei normaler Nutzung zu Hause ist das Risiko gering, wenn der Raum gut belüftet ist. Stelle den Drucker nicht direkt neben deinen Arbeitsplatz und lüfte nach großen Druckaufträgen. Geräte mit Blauem Engel halten strenge Emissionsgrenzwerte ein.
Was bedeutet das E bei Brother-Druckern?
Brother kennzeichnet mit dem E Modelle, die mit dem Toner-Abo EcoPro beworben werden. Der Drucker funktioniert aber auch ohne Abo mit normal gekauftem Toner. Rechne vor einem Abschluss nach, ob deine monatliche Seitenzahl zum Tarif passt, und lies die Vertragsbedingungen.
Funktionieren kompatible Toner von Drittanbietern?
Bei vielen Geräten ja, aber nicht bei allen. Einige HP-Drucker mit dynamischer Sicherheitsfunktion können Kartuschen ohne Original-Chip ablehnen. Kompatible Toner sind oft günstiger, Qualität und Reichweite schwanken jedoch. Prüfe vor dem Kauf die Herstellerhinweise zu deinem Modell.
Kann ich mit dem Laserdrucker vom Handy drucken?
Ja, alle Geräte in diesem Vergleich haben WLAN. Über Apple AirPrint, Mopria unter Android oder die Apps der Hersteller druckst du direkt vom Smartphone. Viele Brother- und HP-Geräte unterstützen zusätzlich Wi-Fi Direct, also eine Direktverbindung ohne Router.
08Fazit
Für die meisten Haushalte ist ein Schwarz-Weiß-Multifunktionsgerät wie der Brother DCP-L2620DW die beste Wahl: schnell, mit Duplex, großer Papierkassette und XL-Toner. Wer nur druckt, greift zum Brother HL-L2400DWE oder – bei sehr wenig Druckvolumen – zum kompakten HP LaserJet M110w. Für Büros mit vielen Unterlagen lohnt das Brother MFC-L2835DW mit Vorlageneinzug und Fax. Farbe brauchst du nur, wenn du sie wirklich regelmäßig nutzt; dann ist das HP Color LaserJet Pro MFP 3302sdwg die vielseitige Lösung.
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