Anzeige: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links – kaufst du darüber, erhalten wir eine Provision, ohne Mehrkosten für dich.Anzeige: * = Affiliate-Link. Wie wir uns finanzieren
Haustier

Selbstreinigendes Katzenklo: Für wen es sich lohnt und worauf du achten musst

Trommel oder offen, mit oder ohne App? Was ein selbstreinigendes Katzenklo kann, welche Sicherheitsfunktionen wichtig sind und wann es nicht passt.

Welches Modell passt zu dir? In 30 Sekunden zum Ergebnis
Selbstreinigendes Katzenklo mit runder Trommel, daneben sitzt eine graue Tigerkatze

Das Wichtigste in Kürze

  • Sicherheit zuerst: mehrere Sensoren und dauerhaft offener Eingang
  • Für Kitten erst ab Herstellerangabe, meist ab 6 Monaten
  • Ersetzt nicht den täglichen Blick auf Urin und Kot

Unsere Empfehlungen

AnzeigeUnsere Empfehlung

PETKIT Pura Max 2*

7,9/10

Trommelklo mit Wärme-, Infrarot-, Gewichts- und Einklemmschutzsensor. Die Trommel hält den Eingang laut Hersteller jederzeit offen, der Einstieg liegt bei niedrigen 20 cm.

Warum? Es kombiniert mehrere Sensortypen mit einer Trommel, die mechanisch nie ganz schließt, und hat einen niedrigen Einstieg von 20 cm, während offene Modelle oft 35 cm Einstiegshöhe haben.

AnzeigePremium

Whisker Litter-Robot 4*

Geschlossene Trommel für bis zu vier Katzen mit Trittstufe im Lieferumfang. Die App zeigt Füllstände und den Gewichtsverlauf deiner Katze.

AnzeigeFür große Katzen

Neakasa M1 Plus*

7,1/10

Oben offenes Modell ohne Haube – laut Hersteller für Katzen von 1 bis etwa 15 kg. Großer Abfallbehälter mit 11,23 Litern.

AnzeigeOhne App

Ellenpent Open Top Katzenklo selbstreinigend*

Offenes Klo, das ganz ohne App, Konto und WLAN arbeitet – mit Einstiegsstufe für ältere Katzen.

Produktberater

In 3 Fragen zum passenden Katzenklo

  • 3 Fragen
  • ca. 30 Sek.
  • passend aus 8 Modellen
Frage 1 von 3Welche Katzen sollen es nutzen?
Frage 2 von 3Wie gut springt deine Katze?

Seniorkatzen mit Arthrose tun sich mit hohen Einstiegen schwer.

Frage 3 von 3Was ist dir außerdem wichtig?
Kurz gesagt: Welches Modell passt wofür?

Vergleichstabelle: Selbstreinigende Katzenklos im Überblick

8 Modelle · 13 Merkmale – seitlich scrollen

Selbstreinigende Katzenklos im Vergleich
MerkmalAnzeige1Unsere EmpfehlungPETKIT Pura Max 2*Ideal für: Ein bis zwei Katzen, Wohnung2PremiumWhisker Litter-Robot 4*Ideal für: Bis zu vier Katzen3Für große KatzenNeakasa M1 Plus*Ideal für: Große Rassen und Mehrkatzenhaushalt4Großer BehälterCATLINK Open-X*Ideal für: Große Katzen, längere Abwesenheit5Flach & leichtUBPet C31*Ideal für: Katzen, die keine Trommel mögen6LeisePetPivot AutoScooper 11*Datenblatt & Details →Ideal für: Kleine Wohnungen7Ohne AppEllenpent Open Top Katzenklo selbstreinigend*Ideal für: Wer kein WLAN-Gerät möchte, Seniorkatzen8GeschlossenELS PET Orbitie*Ideal für: Katzen, die geschützt sitzen wollen
Vergleichs-Score7,9/10Höchster Score–7,1/107,9/10–––6,6/10
BauartTrommel mit dauerhaft offenem Einganggeschlossene Trommel mit Siebsystemoben offen, rotierende Wanneoben offen, Trommel mit offenem Eingangflache offene Wanne mit Doppelrechenoben offenoben offen, mit EinstiegsstufeKugel mit breiter Öffnung
Katzengewicht1,5–10 kg (Hersteller-FAQ)ca. 1,4–11,3 kg (3–25 lbs)1–15 kg (2,2–33 lbs)ab 1,5 kg1–10,9 kg1,5–10 kg–empfohlen bis ca. 9,5 kg
Kitten / Mindestalterab 6 Monaten; Kätzchenschutzmodus–Kitten-Modus unter 1 kgab 6 Monaten; Kitten-Modus–––Kitten-Modus unter ca. 1,1 kg
Abfallbehälter7 l–11,23 l12 l7 l10 l8 l12 l
Außenmaße62 × 53,8 × 55,2 cm68,6 × 56 × 75 cm–65 × 60 × 70 cm70 × 48,2 × 19,4 cm54 × 41,5 × 61 cm (B × T × H)–Stellfläche ca. 53 × 50 cm
Einstieg20 cm30,5 cm, mit Stufe 12,5 cm; Öffnung Ø 40 cm35,2 cm35 cm–Öffnung 39 × 39 cmmit EinstiegsstufeÖffnung ca. 30 × 30 cm
Gerätegewichtca. 10 kg10,9 kg10,35 kg–5,0 kgBestwertca. 9 kg––
App / WLAN✓nur 2,4-GHz-WLAN✓Whisker-App✓✓2,4 und 5 GHz✓bis 5 Katzen–✕ohne App/WLAN✓
SicherheitssensorikWärme-, Infrarot-, Gewichts-, EinklemmschutzsensorGewichtssensor (SmartScale)6 Infrarot-SensorsätzeInfrarot-, Gewichts-, Einklemmschutzsensor4 SensorenInfrarot, Gewicht, Einklemmschutz, BewegungInfrarot, Tritt-Sicherheitspedal, mechanischer BegrenzerInfrarot, 4 Gewichtssensoren, Schutzpause, Fernsperre
Lautstärke35 dBBestwert–≤ 50 dB< 35 dBBestwert–38–40 dB–35 dBBestwert
Herstellergarantie1 Jahr–2 JahreBestwert2 Jahre (EU-Shop)Bestwert1 Jahr1 Jahr–1 Jahr
Stärken
  • niedriger Einstieg (20 cm)
  • Trommel schließt nie ganz
  • Kätzchenschutzmodus
  • für bis zu 4 Katzen
  • Trittstufe im Lieferumfang
  • Gewichtsverlauf in der App
  • offen, keine Einklemmgefahr
  • großer Abfallbehälter
  • bis ca. 15 kg Katzengewicht
  • 12-l-Abfallbehälter
  • auch 5-GHz-WLAN
  • sehr flache Bauform
  • nur 5 kg leicht
  • bürstenloser Motor, 38–40 dB
  • kompakte Stellfläche
  • funktioniert ohne App und Konto
  • Einstiegsstufe für Seniorkatzen
  • 12-l-Abfallbehälter
  • Kindersicherung per App
Schwächen
  • nur 2,4-GHz-WLAN
  • Abfallbehälter 7 l
  • sehr groß (75 cm hoch)
  • hoher Einstieg (35 cm)
  • bis 50 dB laut Hersteller
  • hoher Einstieg (35 cm)
  • großer Platzbedarf
  • Abfallvolumen nicht angegeben
  • Gewichtsgrenze nicht angegeben
  • keine Nutzungsdaten
  • wenig technische Angaben
  • in Deutschland wenig verbreitet
Angebot

Stand: September 2026. Daten laut Hersteller- bzw. Händlerangaben, Zoll- und Pfundangaben umgerechnet. Die Herstellerangaben zum Katzengewicht weichen teils zwischen Shop und FAQ ab. „–“ = keine Angabe. Aktuelle Preise findest du beim jeweiligen Angebot.

So entsteht der Vergleichs-Score

Datenauswertung, kein Praxistest: Jedes Modell erhält je Kriterium eine Note von 1 bis 10 auf Basis der Hersteller- und Händlerangaben sowie unserer Auswertung von Kundenrezensionen. Der Score ist der gewichtete Mittelwert. Fehlt eine Angabe, zählt dort ein unterdurchschnittlicher Wert (unteres Viertel der übrigen Modelle) – Datenlücken bringen also keinen Vorteil. „Höchster Score“ vergeben wir nur bei mindestens 80 % Datenabdeckung.

Höchster Score heißt: das stärkste Datenblatt in diesem Vergleich. Unsere Empfehlung ist das Modell, das wir den meisten Käuferinnen und Käufern raten – dabei zählen neben den Daten auch Alltagstauglichkeit, Verbreitung, Zubehör- und Akku-System sowie Käufererfahrungen. Beides kann zusammenfallen, muss es aber nicht.

  • 35 %SicherheitSensortypen, offene Bauform, Kitten-Modus, Sperre
  • 15 %KatzengewichtMaximales Katzengewicht laut Hersteller
  • 15 %AbfallbehälterVolumen in Litern
  • 15 %EinstiegEinstiegshöhe in cm (mit Stufe)
  • 10 %LautstärkeHerstellerangabe in dB (oberer Wert)
  • 10 %GarantieHerstellergarantie

Kennzahlen im Vergleich Anzeige

Ausgewertet aus den Datenblättern der 8 Modelle – der Bestwert ist hervorgehoben.

Herstellergarantiemehr ist besser

  1. Neakasa M1 Plus*2 Jahre
  2. CATLINK Open-X*2 Jahre
  3. PETKIT Pura Max 2*1 Jahr
  4. UBPet C31*1 Jahr
  5. PetPivot AutoScooper 11*1 Jahr
  6. ELS PET Orbitie*1 Jahr

Längste Garantie: 2 Modelle gleichauf mit 2 Jahre, darunter Neakasa M1 Plus* – 1 Jahr mehr als das Schlusslicht (ELS PET Orbitie*).

Gerätegewichtweniger ist besser

  1. UBPet C31*5 kg
  2. PetPivot AutoScooper 11*9 kg
  3. PETKIT Pura Max 2*10 kg
  4. Neakasa M1 Plus*10,4 kg
  5. Whisker Litter-Robot 4*10,9 kg

Am leichtesten: UBPet C31* mit 5 kg – 5,9 kg weniger als das Schlusslicht (Whisker Litter-Robot 4*).

Lautstärkeweniger ist besser

  1. PETKIT Pura Max 2*35 dB
  2. CATLINK Open-X*35 dB
  3. ELS PET Orbitie*35 dB
  4. Neakasa M1 Plus*50 dB

Am leisesten: 3 Modelle gleichauf mit 35 dB, darunter PETKIT Pura Max 2* – 15 dB weniger als das Schlusslicht (Neakasa M1 Plus*).

Ein selbstreinigendes Katzenklo trennt nach jedem Toilettengang automatisch Klumpen von sauberer Streu und sammelt sie in einem geschlossenen Behälter. Das spart tägliches Schaufeln und hält die Toilette für deine Katze sauber. Entscheidend sind mehrere Sicherheitssensoren, ein Eingang, der sich nie ganz schließen kann, und die Herstellerangaben zu Mindestgewicht und Alter deiner Katze. Für Kitten, sehr ängstliche Katzen und Katzen mit gesundheitlichen Problemen ist ein automatisches Klo nicht immer die beste Wahl.

01Die beliebtesten selbstreinigenden Katzenklos bei Amazon

Aktuelle Preise & Bewertungen: Die meistverkauften Modelle für „selbstreinigendes katzenklo“ findest du tagesaktuell bei Amazon.

02Wie funktioniert ein selbstreinigendes Katzenklo?

Alle Geräte arbeiten mit klumpender Streu. Sensoren erkennen, wann die Katze die Toilette betritt und wieder verlässt. Nach einer Wartezeit, in der die Klumpen fest werden, startet die Reinigung: Die Streu wird durch ein Sieb bewegt, die Klumpen fallen in einen Abfallbehälter, die saubere Streu bleibt in der Wanne. Den Behälter leerst du je nach Größe und Katzenzahl etwa alle ein bis zwei Wochen. Die Hersteller geben dafür Spannweiten von bis zu 14 bis 15 Tagen für eine Katze an.

Trommelklos

Bei Modellen wie dem PETKIT Pura Max 2 oder dem Litter-Robot 4 dreht sich eine runde Trommel und siebt dabei die Streu. Die Katze sitzt geschützt wie in einer Haubentoilette. Gute Geräte sind so gebaut, dass der Eingang nie ganz zugeht – PETKIT gibt für das Pura Max 2 an, dass die Trommel in einem bestimmten Winkel stoppt und den Eingang so jederzeit offen hält.

Offene Modelle

Offene Geräte wie Neakasa M1 Plus, CATLINK Open-X oder PetPivot AutoScooper 11 haben keine Haube. Die Wanne dreht oder kippt, um die Streu zu sieben. Der Vorteil: Viel Platz für große Katzen und keine geschlossene Kammer, in der sich die Katze eingeengt fühlt. Der Nachteil: Der Einstieg liegt oft hoch, bei Neakasa und CATLINK etwa 35 cm. Für ältere Katzen ist dann eine Stufe sinnvoll.

Rechensysteme

Flache Geräte wie der UBPet C31 ziehen einen Rechen durch die Streu, statt die Wanne zu drehen. Sie sind niedrig, leicht und ähneln einer klassischen Katzentoilette. Mit 5 kg ist der C31 laut Hersteller nur halb so schwer wie viele Trommelgeräte.

03Sicherheit: Das wichtigste Kaufkriterium

Ein Gerät, das sich bewegt, während eine Katze in der Nähe ist, muss zuverlässig stoppen. Achte auf diese Punkte:

  • Mehrere Sensortypen: Gewichtssensoren erkennen, ob eine Katze in der Toilette sitzt. Infrarot- oder Radarsensoren erfassen eine Katze am Eingang. Einklemmschutz stoppt die Bewegung bei Widerstand. Je mehr unabhängige Systeme, desto besser.
  • Mechanische Sicherung: Ein Eingang, der konstruktiv nie ganz geschlossen wird, schützt auch dann, wenn ein Sensor versagt.
  • Mindestgewicht beachten: Gewichtssensoren erkennen sehr leichte Tiere nicht sicher. PETKIT nennt 1,5 kg und ein Mindestalter von 6 Monaten, CATLINK ebenfalls 6 Monate und 1,5 kg, Neakasa 1 kg.
  • Kitten-Modus: Für junge oder sehr leichte Katzen bieten viele Geräte einen Modus, in dem die automatische Reinigung abgeschaltet ist. Gereinigt wird dann nur auf Knopfdruck, wenn keine Katze in der Nähe ist.
  • Kindersicherung: In Haushalten mit Kindern ist eine Tastensperre sinnvoll, die ELS PET zum Beispiel per App anbietet.
Lass Kitten und sehr leichte Katzen nur im Kitten- oder Handbetrieb an ein selbstreinigendes Katzenklo und halte dich strikt an das vom Hersteller angegebene Mindestgewicht und Mindestalter. Stelle das Gerät auf einen festen, ebenen Untergrund, damit die Gewichtssensoren richtig messen, und starte die Reinigung nie manuell, solange eine Katze in der Nähe ist.

04Kaufkriterien: Darauf solltest du außerdem achten

Größe der Katze und Innenraum

Große Katzen wie Maine Coon oder Norwegische Waldkatze brauchen Platz zum Drehen und Scharren. Achte auf die Herstellerangaben zum Katzengewicht: Der Litter-Robot 4 ist laut Whisker für Katzen von etwa 1,4 bis 11,3 kg geeignet, Neakasa nennt für das M1 Plus 1 bis etwa 15 kg. Die PETKIT-Angaben schwanken je nach Seite zwischen 2–8 kg und 1,5–10 kg – im Zweifel gilt die strengere Angabe.

Einstiegshöhe

Für junge, sportliche Katzen spielen 35 cm Einstieg keine Rolle. Für Seniorkatzen mit Arthrose kann der Sprung zur Hürde werden. Niedrige Einstiege wie 20 cm beim Pura Max 2 oder eine Trittstufe wie beim Litter-Robot 4 (mit Stufe 12,5 cm) sind dann besser.

Abfallbehälter und Geruch

Größere Behälter bedeuten seltener leeren: 7 l bei PETKIT, 11,23 l bei Neakasa, 12 l bei CATLINK und ELS PET. Wichtig ist, dass der Behälter dicht schließt. Viele Hersteller ergänzen Kohlefilter, Deoblöcke oder Geruchsneutralisierer. Spezielle Abfallbeutel sind oft nötig und laufende Kosten – prüfe vorher, ob es sie leicht nachzukaufen gibt.

Streu

Alle Geräte brauchen gut klumpende Streu. PETKIT nennt Ton-, Tofu-, Bentonit- und gemischte Streu als geeignet, Kristallstreu nicht. Neakasa empfiehlt schnell klumpende Streu mit Körnern bis 3 mm Durchmesser und 10 mm Länge. Lange Pellets und nicht klumpende Streu funktionieren in der Regel nicht.

App, WLAN und Datenschutz

Apps zeigen den Füllstand, die Toilettengänge und teils das Gewicht jeder Katze. Das kann helfen, gesundheitliche Veränderungen früh zu bemerken. PETKIT unterstützt laut Hersteller nur 2,4-GHz-WLAN, CATLINK auch 5 GHz. Wer kein vernetztes Gerät möchte, findet mit dem Ellenpent-Modell ein Klo, das ganz ohne App arbeitet. Prüfe vor dem Kauf, ob die App ein Konto erfordert und welche Daten sie erhebt.

Lautstärke

Die Hersteller nennen 35 dB (PETKIT, ELS PET), 38–40 dB (PetPivot) und bis 50 dB (Neakasa). Das ist leise, kann eine geräuschempfindliche Katze anfangs aber trotzdem erschrecken. Stell das Gerät nicht direkt neben den Schlafplatz.

05Bauarten im Überblick

Bauart Vorteil Nachteil Ideal für
Geschlossene Trommel geschützter Sitz, wenig Streu daneben groß, manche Katzen meiden Hauben Katzen, die Haubenklos mögen
Offene Wanne viel Platz, kein Einklemmen in einer Kammer oft hoher Einstieg große Katzen, Mehrkatzenhaushalt
Flaches Rechensystem niedrig, leicht weniger Abfallvolumen bekannt Katzen, die klassische Klos gewohnt sind

06Eingewöhnung: So nimmt deine Katze das neue Klo an

  1. Stell das neue Gerät zunächst ausgeschaltet neben die alte Toilette, an einen ruhigen Platz.
  2. Füll es mit der gewohnten Streu und gib etwas benutzte Streu aus dem alten Klo dazu – das empfiehlt auch PETKIT.
  3. Lass die automatische Reinigung in den ersten Tagen aus und reinige manuell, wenn keine Katze in der Nähe ist.
  4. Nutzt die Katze das Gerät zuverlässig, aktivierst du die Automatik – idealerweise zuerst mit langer Wartezeit.
  5. Entferne die alte Toilette erst, wenn alles klappt. Sensible Katzen brauchen dafür manchmal mehrere Wochen.

Als Faustregel gilt in Mehrkatzenhaushalten: eine Toilette mehr als Katzen. Auch ein selbstreinigendes Gerät ersetzt nicht zwangsläufig eine zweite Toilette.

07Gesundheit im Blick behalten

Ein Nachteil der Automatik: Du siehst nicht mehr täglich, wie viel und wie oft deine Katze uriniert. Veränderungen bei Menge, Häufigkeit oder Konsistenz sind aber oft frühe Hinweise auf Erkrankungen wie Blasenentzündung, Nierenprobleme oder Diabetes. Nutze deshalb die Statistik der App und schau beim Leeren des Behälters bewusst hin. Geht deine Katze plötzlich auffällig oft zur Toilette, presst ohne Ergebnis oder meidet sie das Klo, ist ein Tierarztbesuch fällig – bei Katern, die keinen Urin absetzen können, sofort.

Wenn du gern technische Helfer nutzt, sind auch ein Futterautomat für Katzen oder eine Katzenklappe mit Chip interessant – beide lassen sich bei manchen Herstellern in dieselbe App einbinden.

08Vor- und Nachteile eines selbstreinigenden Katzenklos

Das spricht dafür

  • Kein tägliches Schaufeln
  • Toilette ist nach jedem Gang sauber
  • Geschlossener Abfallbehälter reduziert Geruch
  • App-Daten können Gesundheitsänderungen zeigen

Das spricht dagegen

  • Nicht für Kitten unter Mindestgewicht
  • Spezielle Beutel und klumpende Streu nötig
  • Groß und vergleichsweise schwer
  • Manche Katzen akzeptieren es nicht

09Häufige Fehler beim Kauf

Mindestgewicht ignoriert

Ein Gerät für Katzen ab 1,5 kg ist für ein 12 Wochen altes Kitten nicht geeignet. Plane den Kauf erst, wenn deine Katze die Herstellerangaben erfüllt.

Zu schnell umgestellt

Wer die alte Toilette am ersten Tag wegnimmt, riskiert Unsauberkeit. Gib deiner Katze Zeit.

Falsche Streu

Nicht klumpende Streu, Kristallstreu oder lange Pellets verstopfen Siebe und führen zu Fehlfunktionen.

Stellplatz nicht ausgemessen

Trommelgeräte sind oft über 60 cm breit und bis zu 75 cm hoch. Plane Abstand zur Wand ein – PETKIT nennt mindestens 5 cm, CATLINK rund 15 cm für die Sensoren.

Häufige Fragen

Sind selbstreinigende Katzenklos sicher?

Moderne Geräte mit mehreren Sensoren und einem Eingang, der nie ganz schließt, gelten als sicher, wenn du die Herstellerangaben einhältst. Wichtig sind Mindestgewicht und Mindestalter, ein ebener Stellplatz und der Kitten-Modus für junge Katzen. Starte die Reinigung nie manuell, wenn eine Katze in der Nähe ist.

Ab welchem Alter darf eine Katze ein selbstreinigendes Katzenklo nutzen?

Die meisten Hersteller nennen ein Mindestalter von 6 Monaten und ein Mindestgewicht um 1,5 kg, Neakasa bereits ab 1 kg. Jüngere oder leichtere Katzen dürfen das Gerät nur im Kitten-Modus nutzen, in dem die automatische Reinigung ausgeschaltet ist.

Welche Streu brauche ich für ein selbstreinigendes Katzenklo?

Du brauchst gut und schnell klumpende Streu, etwa aus Bentonit, Ton oder Tofu. Kristallstreu, nicht klumpende Streu und lange Pellets funktionieren meist nicht. Prüfe die Herstellerangaben zur Korngröße, denn das Sieb hat eine feste Maschenweite.

Riecht ein selbstreinigendes Katzenklo?

Weniger als eine klassische Toilette, weil Klumpen schnell in einen geschlossenen Behälter wandern. Ganz geruchsfrei ist kein Gerät. Leere den Behälter regelmäßig, nutze passende Beutel und reinige Wanne und Sieb alle paar Wochen gründlich.

Wie oft muss man den Abfallbehälter leeren?

Das hängt von Behältergröße und Katzenzahl ab. Hersteller nennen für eine Katze bis zu 14 bis 15 Tage, bei mehreren Katzen entsprechend weniger. Leere den Behälter lieber früher, damit sich kein Geruch bildet und der Füllstandssensor zuverlässig arbeitet.

Eignet sich ein selbstreinigendes Katzenklo für mehrere Katzen?

Ja, viele Geräte sind für Mehrkatzenhaushalte ausgelegt und erkennen Katzen über das Gewicht. Whisker gibt den Litter-Robot 4 für bis zu vier Katzen an. Trotzdem gilt: Eine zusätzliche Toilette verhindert Streit und Unsauberkeit.

Was tun, wenn die Katze das automatische Klo nicht annimmt?

Stell es neben die alte Toilette, füll es mit gewohnter Streu und etwas benutzter Streu und lass die Automatik zunächst aus. Lob und Geduld helfen. Klappt es nach einigen Wochen nicht, akzeptiere die Vorliebe deiner Katze und nutze weiter eine klassische Toilette.

Brauche ich für ein selbstreinigendes Katzenklo eine App?

Nicht unbedingt. Viele Geräte lassen sich auch über Tasten bedienen, und es gibt Modelle ganz ohne App. Die App bietet aber Zusatzfunktionen wie Füllstandsmeldungen und eine Statistik der Toilettengänge, die bei der Gesundheitskontrolle helfen kann.

10Fazit

Ein selbstreinigendes Katzenklo lohnt sich für Berufstätige, Mehrkatzenhaushalte und alle, die das tägliche Schaufeln leid sind – vorausgesetzt, deine Katze ist alt und schwer genug und akzeptiert das Gerät. Das PETKIT Pura Max 2 überzeugt mit mehreren Sensortypen, mechanischer Sicherung und niedrigem Einstieg. Der Litter-Robot 4 ist die etablierte Premium-Lösung für bis zu vier Katzen, offene Modelle wie das Neakasa M1 Plus bieten großen Katzen viel Platz. Wer kein WLAN-Gerät möchte, greift zu einem Modell ohne App. Und egal welches Gerät: den Blick auf Urin und Kot ersetzt es nicht.

Aktuelle Preise & Bewertungen: Die meistverkauften Modelle für „selbstreinigendes katzenklo“ findest du tagesaktuell bei Amazon.