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Garten & Werkzeug

Laubbläser: Akku, Kabel oder Sauger – so findest du den passenden

Luftvolumen oder km/h, Akku oder Kabel, Bläser oder Sauger mit Häcksler? So findest du den passenden Laubbläser – inklusive erlaubter Uhrzeiten.

Akku-Laubbläser mit langem Blasrohr liegt auf Rasen mit buntem HerbstlaubErstellt mit KI

Das Wichtigste in Kürze

  • Für Laub zählt das Luftvolumen (m³/h) mehr als die km/h
  • Akku-Bläser sind leiser und leichter, Sauger mit Kabel häckseln
  • In Wohngebieten nur werktags 9–13 und 15–17 Uhr blasen

Unsere Empfehlungen

Unsere Empfehlung

Einhell GP-LB 36/210 Li E-Solo*

7,2/10

Laut Hersteller 816 m³/h und 210 km/h bei 2,38 kg, bürstenloser Motor mit Turbo-Taste. Läuft mit zwei 18-V-Akkus aus dem Power-X-Change-System – ideal, wenn du dort schon Akkus hast.

Leicht & kräftig

Worx WG550E.9 LeafJet*

7,5/10

Nur 1,2 kg ohne Akku und trotzdem bis 1.050 m³/h laut Worx. Mit Tempomat und umschaltbarem Volumen- oder Speed-Modus für trockenes und nasses Laub.

Saugen & Häckseln

Bosch UniversalGardenTidy 3000*

7,1/10

Bläst, saugt und häckselt im Verhältnis 12:1 in einen 50-Liter-Fangsack. Die richtige Wahl, wenn du Laub einsammeln und kompostieren willst und eine Steckdose in Reichweite ist.

Leise & robust

Stihl BGA 60*

7,5/10

36-V-Akku-Blasgerät mit EC-Motor, 780 m³/h und einem Schallleistungspegel von 89 dB(A) laut Bedienungsanleitung. Mit Boost-Funktion und längenverstellbarem Blasrohr.

Produktberater

In 3 Fragen zum passenden Laubbläser

Beantworte 3 kurze Fragen – wir zeigen dir das passende Modell aus unserem Vergleich.

Frage 1 von 3Wo fällt bei dir das meiste Laub an?
Frage 2 von 3Soll das Gerät Laub auch aufsaugen?

Sauger häckseln das Laub klein, sind aber schwerer und brauchen hier ein Kabel.

Frage 3 von 3Was ist dir außerdem wichtig?
Kurz gesagt: Welches Modell passt wofür?

Vergleichstabelle: Laubbläser und Laubsauger im Überblick

8 Modelle · 13 Merkmale – seitlich scrollen

Laubbläser und Laubsauger im Vergleich
MerkmalAnzeige1Unsere EmpfehlungEinhell GP-LB 36/210 Li E-Solo*Ideal für: Mittelgroße bis große Gärten, Einfahrten und Höfe2Leicht & kräftigHöchster ScoreWorx WG550E.9 LeafJet*Ideal für: Terrasse, Wege und Rasen – wer ein leichtes Gerät will3Saugen & HäckselnBosch UniversalGardenTidy 3000*Ideal für: Laub aufsaugen und zerkleinern – mit Steckdose in Reichweite4Leise & robustStihl BGA 60*Ideal für: Ambitionierte Nutzer in lärmsensiblen Wohngebieten5Kompakt für die TerrasseEinhell GC-CL 18 Li E-Solo*Ideal für: Balkon, Terrasse, Garage und Ecken6Einfach für EinsteigerBosch UniversalLeafBlower 18V-130*Ideal für: Kleine bis mittlere Flächen im Power-for-All-System7Lange LaufzeitMakita DUB186Z*Ideal für: Wer schon Makita-LXT-Akkus besitzt8Sauger mit KabelEinhell GC-EL 3024 E*Ideal für: Einstieg ins Laubsaugen und Häckseln
Vergleichs-Score7,2/107,5/107,1/107,5/106,5/106,9/106,6/106,9/10
Antrieb / AkkusystemAkku 36 V (2 × 18 V Power X-Change)Akku 20 V (PowerShare)Kabel, 1.600–3.000 WAkku 36 V (AK-System)Akku 18 V (Power X-Change)Akku 18 V (Power for All)Akku 18 V (LXT)Kabel, 3.000 W
Luftgeschwindigkeit (max.)210 km/h200 km/h285 km/h248 km/h210 km/h245 km/h245 km/h240 km/h
Luftvolumen (max.)816 m³/h1.050 m³/h576 m³/h780 m³/h105 m³/h–192 m³/h–
Gewicht (ohne Akku)2,38 kg1,2 kg3,4 kg2,3 kg1,33 kg1,25 kg1,1 kg3,13 kg
Schallleistung (LWA)94 dB(A)–99 dB(A)89 dB(A)79,5 dB(A)94 dB(A)92,4 dB(A)104 dB(A)
FunktionenBlasenBlasenBlasen, Saugen, Häckseln (12:1), Fangsack 50 lBlasenBlasenBlasenBlasen (Staubsack als Zubehör)Blasen, Saugen, Häckseln (10:1), Fangsack 40 l
Leistungsregelungelektronisch, stufenlos + Turbostufenlos, Tempomat, Volumen-/Speed-Modusstufenlosvariabel + Boostelektronisch, stufenlos2 Stufen3 Stufen, variabelelektronisch, stufenlos
Motorbürstenlosbürstenlos–bürstenlos (EC-Motor)Bürstenmotor––Bürstenmotor
Laufzeit laut Hersteller–12–35 min (5,0 Ah)unbegrenzt (Netzbetrieb)––bis 18 min (2,5 Ah)21–130 min (5,0 Ah)unbegrenzt (Netzbetrieb)
Lieferumfangohne Akkus und Ladegerätohne Akku und Ladegerätmit Saugrohr, Fangsack, Schultergurtohne Akku und Ladegerät (Einzelgerät)ohne Akku und Ladegerätohne Akku und Ladegerät (Solo-Version)ohne Akku und Ladegerätmit Saugrohr, Fangsack, Tragegurt
BesonderheitenTragegurt, Rohr 3-stufig längenverstellbar, WandhalterungEinhandbedienungMetalllüfter, als Sauger 4,7 kgBlasrohr längenverstellbar, Metallring an der Düsesehr kompakt, Softgripmehrere DüsenaufsätzeEinhandbedienung, Tiefentladeschutz2 Führungsrollen, Sichtfenster am Fangsack
Stärken
  • 816 m³/h bei 2,38 kg
  • bürstenloser Motor mit Turbo
  • Tragegurt und Wandhalterung
  • 1.050 m³/h bei nur 1,2 kg
  • Tempomat und Volumen-/Speed-Modus
  • bürstenloser Motor
  • 3-in-1: Blasen, Saugen, Häckseln
  • Fangsack 50 l, Häckselrate 12:1
  • bis 285 km/h Luftgeschwindigkeit
  • LWA 89 dB(A) bei 780 m³/h
  • Boost-Funktion
  • längenverstellbares Blasrohr
  • nur 1,33 kg
  • leise: LWA 79,5 dB(A)
  • Power-X-Change-Akku nutzbar
  • 1,25 kg, kompakt
  • bis 245 km/h
  • mehrere Düsenaufsätze
  • nur 1,1 kg
  • bis 130 min auf niedriger Stufe (5 Ah)
  • 3 Stufen, variabel
  • Blasen, Saugen, Häckseln (10:1)
  • 2 Führungsrollen entlasten
  • Fangsack 40 l mit Sichtfenster
Schwächen
  • braucht zwei 18-V-Akkus
  • Akkus nicht im Lieferumfang
  • kein Schallleistungspegel angegeben
  • Laufzeit auf Vollgas 12 min
  • Kabel begrenzt den Radius
  • als Sauger 4,7 kg schwer
  • Einzelgerät ohne Akku und Ladegerät
  • Laufzeit nur online angegeben
  • nur 105 m³/h Luftvolumen
  • für große Flächen zu schwach
  • nur 2 Stufen
  • Luftvolumen nicht angegeben
  • 192 m³/h – eher für kleine Flächen
  • laut: LWA 104 dB(A)
  • Luftvolumen nicht angegeben
Angebot

Stand: September 2026. Daten laut Hersteller- bzw. Händlerangaben; „–“ = keine Angabe. Gewicht bei Akku-Geräten ohne Akku, bei Kabelgeräten im Blasbetrieb. Luftgeschwindigkeit bei Stihl und Makita aus m/s umgerechnet. Schallleistungspegel (LWA) laut Hersteller; Worx nennt nur „65 dB“ ohne Messgröße. Laufzeiten gelten für den jeweils genannten Akku und reichen von höchster bis niedrigster Stufe. Aktuelle Preise findest du beim jeweiligen Angebot.

So entsteht der Vergleichs-Score

Datenauswertung, kein Praxistest: Jedes Modell erhält je Kriterium eine Note von 1 bis 10 auf Basis der Hersteller- und Händlerangaben sowie unserer Auswertung von Kundenrezensionen. Der Score ist der gewichtete Mittelwert. Fehlt eine Herstellerangabe, zählt dort der mittlere Wert der übrigen Modelle.

Höchster Score heißt: das stärkste Datenblatt in diesem Vergleich. Unsere Empfehlung ist das Modell, das wir den meisten Käuferinnen und Käufern raten – dabei zählen neben den Daten auch Alltagstauglichkeit, Verbreitung, Zubehör- und Akku-System sowie Käufererfahrungen. Beides kann zusammenfallen, muss es aber nicht.

  • Blasleistung35 % – Luftvolumen (m³/h) und Luftgeschwindigkeit (km/h)
  • Gewicht & Handling20 % – Gewicht (Akku-Geräte ohne Akku), Tragegurt, Rohr, Rollen
  • Lautstärke20 % – Schallleistungspegel LWA in dB(A)
  • Leistungsregelung10 % – Stufenlos/Stufen, Turbo bzw. Boost, Tempomat
  • Funktionsumfang15 % – Blasen, Saugen, Häckseln, Fangsack

Kennzahlen im Vergleich Anzeige

Ausgewertet aus den Datenblättern der 8 Modelle – der Bestwert ist hervorgehoben.

Gewicht (ohne Akku)weniger ist besser

  1. Makita DUB186Z*1,1 kg
  2. Worx WG550E.9 LeafJet*1,2 kg
  3. Bosch UniversalLeafBlower 18V-130*1,25 kg
  4. Einhell GC-CL 18 Li E-Solo*1,33 kg
  5. Stihl BGA 60*2,3 kg
  6. Einhell GP-LB 36/210 Li E-Solo*2,38 kg
  7. Einhell GC-EL 3024 E*3,13 kg
  8. Bosch UniversalGardenTidy 3000*3,4 kg

Am leichtesten: Makita DUB186Z* mit 1,1 kg – 2,3 kg weniger als das Schlusslicht (Bosch UniversalGardenTidy 3000*).

Schallleistung (LWA)weniger ist besser

  1. Einhell GC-CL 18 Li E-Solo*79,5 dB
  2. Stihl BGA 60*89 dB
  3. Makita DUB186Z*92,4 dB
  4. Einhell GP-LB 36/210 Li E-Solo*94 dB
  5. Bosch UniversalLeafBlower 18V-130*94 dB
  6. Bosch UniversalGardenTidy 3000*99 dB
  7. Einhell GC-EL 3024 E*104 dB

Am leisesten: Einhell GC-CL 18 Li E-Solo* mit 79,5 dB – 24,5 dB weniger als das Schlusslicht (Einhell GC-EL 3024 E*).

Ein Laubbläser lohnt sich, wenn du im Herbst regelmäßig Laub von Rasen, Einfahrt, Terrasse oder Wegen entfernen musst. Für die meisten Gärten ist ein Akku-Laubbläser mit rund 600 bis 1.000 m³/h Luftvolumen die beste Wahl: kabellos, deutlich leiser als Benzingeräte und schnell einsatzbereit. Wer das Laub nicht nur zusammenblasen, sondern aufsaugen und zerkleinern will, greift zum Laubsauger mit Häcksler. Hier erfährst du, welche Werte wirklich zählen und wann du blasen darfst.

Die beliebtesten Laubbläser bei Amazon

Aktuelle Preise & Bewertungen: Die meistverkauften Modelle für „laubbläser“ findest du tagesaktuell bei Amazon.

Laubbläser, Laubsauger oder beides?

Ein Laubbläser schiebt Laub mit einem kräftigen Luftstrom zu einem Haufen zusammen, den du anschließend mit Rechen und Laubgreifer aufnimmst. Er ist leicht, schnell und für große, glatte Flächen wie Einfahrten und Pflaster am effizientesten.

Ein Laubsauger zieht das Laub durch ein breites Saugrohr ein. Meist ist ein Häckselwerk integriert, das die Blätter zerkleinert – bei der Bosch UniversalGardenTidy 3000 laut Hersteller im Verhältnis 12:1, beim Einhell GC-EL 3024 E auf etwa ein Zehntel. Das spart Platz im Fangsack und in der Biotonne, und gehäckseltes Laub verrottet auf dem Kompost schneller. Dafür sind Sauger schwerer, der Fangsack muss oft geleert werden, und nasses Laub verstopft das Rohr leichter.

Die meisten Sauger lassen sich per Schalter auf Blasen umstellen. Reine Akku-Bläser haben dagegen keine Saugfunktion, manche Modelle wie der Makita DUB186 lassen sich mit einem optionalen Staubsack nachrüsten.

Kaufkriterien: Darauf solltest du beim Laubbläser achten

Luftvolumen oder Luftgeschwindigkeit – was zählt mehr?

Hersteller werben gern mit der Luftgeschwindigkeit in km/h. Für das Wegblasen von Laub ist aber das Luftvolumen in m³/h entscheidender: Es gibt an, wie viel Luft pro Stunde durch das Gerät strömt – und damit, wie breit und wie viel Laub du auf einmal bewegst. Die Geschwindigkeit hilft vor allem, festgeklebtes, nasses Laub aus Fugen zu lösen.

Die Unterschiede sind groß: Der kompakte Einhell GC-CL 18 Li E erreicht laut Datenblatt 210 km/h, aber nur 105 m³/h – gut für Terrasse und Ecken, zu schwach für den Rasen. Der Einhell GP-LB 36/210 hat dieselbe Luftgeschwindigkeit, bewegt mit 816 m³/h aber fast achtmal so viel Luft. Als grobe Orientierung: Unter 300 m³/h eignet sich ein Gerät für kleine, befestigte Flächen, ab etwa 600 m³/h kommst du auch auf größeren Rasenflächen zügig voran.

Manche Hersteller geben zusätzlich die Blaskraft in Newton an, etwa Stihl mit 15 N für den BGA 60. Dieser Wert kombiniert Menge und Geschwindigkeit und ist gut vergleichbar – leider nennen ihn nur wenige Anbieter.

Akku, Kabel oder Benzin?

Akku-Laubbläser sind für Hausgärten heute die Standardwahl. Du bist frei beweglich, es gibt keine Abgase, und sie sind deutlich leiser als Benzinmotoren. Der Nachteil ist die Laufzeit: Auf höchster Stufe halten viele Geräte nur 10 bis 20 Minuten durch. Worx nennt für den WG550E.9 mit 5,0-Ah-Akku 12 Minuten bei voller Leistung und 35 Minuten auf niedriger Stufe, Makita für den DUB186 mit 5,0 Ah zwischen 21 und 130 Minuten je nach Stufe.

Elektro-Laubbläser und -sauger mit Kabel laufen unbegrenzt und bieten viel Leistung, sind aber an Steckdose und Verlängerungskabel gebunden. Auf kompakten Grundstücken mit Außensteckdose ist das gut praktikabel, auf großen wird das Kabel schnell lästig. Benzin-Laubbläser sind für Hausgärten kaum noch sinnvoll: Sie sind am lautesten, brauchen Wartung und stoßen Abgase aus. Sie lohnen sich nur für sehr große Flächen ohne Stromanschluss.

Akkusystem: Nutze, was du schon hast

Akku und Ladegerät machen einen großen Teil der Anschaffung aus. Wenn du bereits Geräte eines Systems besitzt – etwa Einhell Power X-Change, Bosch 18V Power for All, Makita LXT, Stihl AK oder Worx PowerShare –, kaufst du den Laubbläser am besten als Solo-Gerät ohne Akku. Welche Plattform zu dir passt, erklärt unser Akku-Systeme-Vergleich. Leistungsstarke Bläser brauchen große Akkus: Bosch empfiehlt für den Professional GBL 18V-750 mindestens 5,5 Ah, Einhell betreibt den GP-LB 36/210 mit zwei 18-V-Akkus gleichzeitig.

Gewicht und Handling

Einen Laubbläser trägst du im Herbst oft eine halbe Stunde oder länger mit ausgestrecktem Arm. Kompakte 18-V-Geräte wiegen ohne Akku rund 1,1 bis 1,3 kg, stärkere 36-V-Bläser 2,3 bis 2,4 kg. Dazu kommt das Gewicht des Akkus, das mit der Kapazität steigt. Laubsauger mit Fangsack sind am schwersten: Die Bosch UniversalGardenTidy 3000 wiegt als Sauger laut Hersteller 4,7 kg, gefüllt entsprechend mehr. Ein Schultergurt, ein Zusatzgriff oder Führungsrollen wie beim Einhell GC-EL 3024 E entlasten spürbar.

Achte außerdem auf eine gute Balance und ein längenverstellbares Blasrohr. Das Rohr sollte knapp über dem Boden enden, ohne dass du dich bückst – sonst verpufft ein Teil der Leistung.

Lautstärke: der Schallleistungspegel

Laubbläser gehören zu den lautesten Gartengeräten. Vergleichbar ist der Schallleistungspegel LWA in dB(A), den seriöse Hersteller im Datenblatt oder in der Bedienungsanleitung nennen. Der Schalldruckpegel (LpA) ist niedriger und nicht direkt vergleichbar. Im Vergleich reicht die Spanne von 79,5 dB(A) beim kleinen Einhell GC-CL 18 bis 104 dB(A) beim Elektro-Laubsauger Einhell GC-EL 3024 E. Da die Dezibel-Skala logarithmisch ist, bedeuten 10 dB mehr ungefähr eine Verdopplung der empfundenen Lautstärke. Für Wohngebiete ist ein leiseres Akku-Gerät deshalb die rücksichtsvollere Wahl.

Leistungsregelung und Boost

Eine stufenlose Drehzahlregelung ist sinnvoller als ein reiner Ein-Aus-Schalter. Im Beet oder auf Kies brauchst du wenig Luft, auf dem Rasen viel. Eine Turbo- oder Boost-Taste liefert kurzfristig volle Leistung für nasses Laub, ein Tempomat wie beim Worx WG550E.9 hält die gewählte Stufe, ohne dass du den Schalter dauerhaft drücken musst. Wer bewusst auf niedriger Stufe arbeitet, verlängert zudem die Akkulaufzeit erheblich.

Motor: bürstenlos lohnt sich

Bürstenlose Motoren (auch EC-Motoren) arbeiten effizienter, holen mehr Laufzeit aus dem Akku und sind verschleißärmer. Einhell gewährt auf den bürstenlosen Motor des GP-LB 36/210 nach Online-Registrierung laut Produktseite 10 Jahre Garantie. Bei kleinen Geräten für gelegentliche Einsätze ist ein Bürstenmotor aber ausreichend.

Das spricht dafür

  • Kabellos und schnell einsatzbereit
  • Deutlich leiser als Benzingeräte
  • Akku lässt sich mit anderen Gartengeräten teilen
  • Leicht genug für längeres Arbeiten

Das spricht dagegen

  • Laufzeit auf höchster Stufe oft nur 10–20 Minuten
  • Akku und Ladegerät kosten extra, wenn du kein System hast
  • Starke Modelle brauchen große Akkus
  • Kein Einsammeln des Laubs wie beim Sauger

Wann darf man Laubbläser benutzen?

Für Laubbläser und Laubsammler gelten in Deutschland strengere Ruhezeiten als für den Rasenmäher. Laut Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (§ 7 der 32. BImSchV) dürfen sie in Wohngebieten an Werktagen nur von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr betrieben werden. An Sonn- und Feiertagen ist der Betrieb ganztägig untersagt. Die Einschränkung gilt unabhängig vom Antrieb, also auch für Akku- und Elektrogeräte.

Eine Ausnahme sieht die Verordnung nur für Geräte vor, die das EU-Umweltzeichen tragen. Außerdem können Länder und Gemeinden strengere Regeln erlassen – ein Blick in die örtliche Lärmschutz- oder Hausordnung lohnt sich.

Laub muss nicht überall weg: In Beeten, unter Hecken und Sträuchern schützt es den Boden vor Frost und bietet Igeln, Insekten und Bodenlebewesen Unterschlupf. Blase das Laub gezielt von Rasen, Wegen und Einfahrten und lass es dort liegen, wo es nicht stört – oder schichte es als Laubhaufen in einer ruhigen Gartenecke auf.

Richtig anwenden: So geht es schneller

  • Mit dem Wind arbeiten: Blase das Laub in Windrichtung und in Bahnen zusammen, statt kreuz und quer. So bildest du wenige große Haufen.
  • Trockenes Laub bevorzugen: Nasses Laub klebt am Boden und verstopft Saugrohre. Nutze trockene Tage oder den Boost für hartnäckige Stellen.
  • Niedrige Stufe am Beet: Auf Kies, Mulch und in Beeten reicht wenig Luft, sonst verteilst du Steinchen und Erde.
  • Blasrohr flach halten: Führe die Düse knapp über dem Boden und in leicht schwenkenden Bewegungen.
  • Beim Saugen keine Steine aufnehmen: Steine, Zapfen und Äste können das Häckselwerk beschädigen – laut Einhell verarbeitet der Häcksler weiches Material wie Laub und Gras.

Sicherheit und Pflege

Trage beim Arbeiten eine Schutzbrille, denn der Luftstrom wirbelt Staub, Sand und kleine Steinchen auf. Bei lauten Geräten ist Gehörschutz sinnvoll, vor allem bei längeren Einsätzen. Richte die Düse nie auf Personen oder Tiere und achte auf Fenster und parkende Autos. Beim Laubsauger gilt: Vor jedem Eingriff in Saugrohr oder Häckselwerk Netzstecker ziehen bzw. Akku entnehmen.

Nach dem Einsatz reinigst du Lüftungsschlitze und Ansaugöffnung mit einer Bürste, damit der Motor nicht überhitzt. Den Fangsack eines Saugers solltest du ausleeren, ausschütteln und trocknen lassen, damit er nicht schimmelt. Lagere Akkus frostfrei und halb geladen, wenn der Laubbläser über den Winter nicht gebraucht wird. Wer im Frühjahr ohnehin Terrasse und Wege säubert, kann für hartnäckigen Schmutz einen Hochdruckreiniger ergänzen.

Häufige Fragen

Welcher Laubbläser ist der beste für den Hausgarten?

Für die meisten Hausgärten ist ein Akku-Laubbläser mit 600 bis 1.000 m³/h Luftvolumen die beste Wahl. Er ist leise genug für Wohngebiete, leicht und schnell einsatzbereit. Entscheidend ist, dass er zu deinem vorhandenen Akkusystem passt. Wer Laub einsammeln und häckseln möchte, braucht dagegen einen Laubsauger.

Wie viel m³/h braucht ein Laubbläser?

Für Terrasse, Balkon und kleine Wege reichen 100 bis 300 m³/h. Für Rasenflächen und Einfahrten solltest du etwa 600 m³/h oder mehr einplanen. Wichtig: Das Luftvolumen bestimmt, wie viel Laub du auf einmal bewegst, die Luftgeschwindigkeit in km/h hilft vor allem bei nassem, festklebendem Laub.

Wann darf ich einen Laubbläser benutzen?

In Wohngebieten erlaubt die 32. BImSchV Laubbläser nur werktags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist der Betrieb ganztägig verboten. Das gilt auch für Akku-Geräte. Ausgenommen sind nur Geräte mit EU-Umweltzeichen; Gemeinden können strengere Regeln festlegen.

Ist ein Akku-Laubbläser stark genug?

Ja, moderne Akku-Laubbläser mit 36 V oder großen 18-V-Akkus erreichen 700 bis über 1.000 m³/h und reichen für die meisten Gärten. Der Engpass ist eher die Laufzeit: Auf höchster Stufe halten viele Geräte nur 10 bis 20 Minuten. Ein zweiter Akku oder das Arbeiten auf mittlerer Stufe schafft Abhilfe.

Laubbläser oder Laubsauger – was ist besser?

Ein Laubbläser ist schneller und leichter, wenn du Laub nur zusammenschieben willst. Ein Laubsauger mit Häcksler sammelt das Laub ein und reduziert das Volumen deutlich, ist aber schwerer und langsamer. Viele Sauger können auch blasen – für gemischte Aufgaben ist ein Kombigerät praktisch.

Wie laut ist ein Laubbläser?

Die Hersteller geben den Schallleistungspegel LWA an. Im Vergleich reicht er von 79,5 dB(A) bei kompakten Akku-Bläsern bis 104 dB(A) bei einem kabelgebundenen Laubsauger. Benzingeräte sind meist noch lauter. Für längere Einsätze ist Gehörschutz sinnvoll, auch aus Rücksicht auf Nachbarn lohnt sich ein leises Modell.

Kann ich mit dem Laubbläser nasses Laub entfernen?

Ja, aber es kostet mehr Kraft. Nasses Laub klebt am Boden, deshalb hilft hier eine hohe Luftgeschwindigkeit oder eine Boost-Funktion. Laubsauger kommen mit nassem Laub schlechter zurecht, weil das Saugrohr verstopfen kann. Am effizientesten arbeitest du an trockenen Tagen.

Brauche ich einen Laubbläser mit bürstenlosem Motor?

Nicht zwingend. Bürstenlose Motoren sind effizienter, holen mehr Laufzeit aus dem Akku und verschleißen weniger. Für große Flächen und regelmäßige Einsätze lohnen sie sich. Für gelegentliches Freiblasen von Terrasse oder Garage reicht ein kompaktes Gerät mit Bürstenmotor.

Fazit

Für die meisten Gärten ist ein Akku-Laubbläser mit rund 800 m³/h die beste Wahl – etwa der Einhell GP-LB 36/210 Li E, wenn du Power-X-Change-Akkus nutzt, oder der Stihl BGA 60 für besonders leises Arbeiten im AK-System. Wer ein leichtes Gerät mit viel Luftvolumen möchte, schaut sich den Worx WG550E.9 an. Für Terrasse und kleine Flächen genügt ein kompakter 18-V-Bläser wie der Einhell GC-CL 18 Li E oder der Makita DUB186. Willst du Laub einsammeln und häckseln, ist ein Laubsauger wie die Bosch UniversalGardenTidy 3000 die richtige Wahl. Und egal welches Gerät: Halte die Ruhezeiten ein und lass in Beeten ruhig etwas Laub liegen. Mehr Akku-Geräte für den Garten findest du in unserem Vergleich zum Akku-Rasentrimmer.

Aktuelle Preise & Bewertungen: Die meistverkauften Modelle für „laubbläser“ findest du tagesaktuell bei Amazon.